Thursday, 7. June 2007, 16:46 Uhr
Kühlungsborn (dpa/mv) - Ein Reiseführer als Dankeschön für den G8-Einsatz: Alle 20 000 Polizisten und sonstige Helfer, die rund um den Weltwirtschaftsgipfel in Heiligendamm im Einsatz sind, bekommen vom Land Mecklenburg-Vorpommern einen Reiseführer geschenkt. Das kleine Buch mit einem Strandkorb auf der Titelseite sei als Erinnerung an eine außergewöhnliche Zeit in Deutschlands Nordosten gedacht, sagte Wirtschaftsminister Jürgen Seidel (CDU) am Freitag in Kühlungsborn. Außerdem solle es die Polizisten einladen, doch einmal mit ihrer Familie zum Urlaub wiederzukommen - bei ihren Arbeitsbesuch hätten sie schließlich gesehen, wie schön es hier ist, sagte Seidel.
Gefunden auf:
mecklenburg-vorprommern
Seit zwei Wochen liest man in den Zeitungen jede Woche über den G8-Gipfel in Heiligendamm, über die Kosten, über die Demos, wie viele Personen verletzt worden sind usw. Wenn man nicht selber vor Ort war, wie ich, hat man das Gefühl, dass es dort ziemlich wild und ungemütlich zu und her geht. Deshalb finde ich den eingefügten Text wirklich zum schmunzeln.
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Wednesday, 6. June 2007, 10:38 Uhr
Für einmal segeln die Greenpeace-Mitarbeiter nicht mit einem Schiff durch die Meere, oder klettern auf einem Atomkraftwerk herum, nein, für einmal sind sie in einem ganz normalen Büro anzutreffen. Und was tun sie dort?
Nachzulesen auf:
http://weblogs.greenpeace.ch/webteam/
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Monday, 4. June 2007, 17:50 Uhr
Auf das Konzert von Nouvelle Vague habe ich mich in Neuchatel am meisten gefreut. Und ausgerechnet dieses war das mieseste Konzert von allen. Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch, aber eine so schlecht angezogene, tanzende, spielende, nervende Sängerin habe ich selten gesehen. Ihr Möchtegern-Ausrasten-Programm hat mich dermassen angeödet, dass ich ihr am liebsten all den stinkenden Match vom Festivalgelände angeworfen hätte.
Und irgendwie wurde ich das Gefühl nicht los, dass auch die anderen Bandmitglieder eher peinlich berührt als begeistert von ihr waren. Ich wusste zwar im Vorfeld, dass Nouvelle Vague mit diversen Sängerinnen und Sänger an Konzerten erscheinen. Aber diese Frau war einfach nicht geeignet für einen Liveauftritt. Ich habe mich selten so viel «fremdgeschämt» wie in diesen 70 Minuten. Schade.
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Sunday, 20. May 2007, 18:38 Uhr
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Friday, 18. May 2007, 20:02 Uhr
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Thursday, 10. May 2007, 14:16 Uhr

Bei Interesse Kommentar abgeben, ich sehe die jeweiligen E-Mailadressen und schreibe zurück.
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Wednesday, 4. April 2007, 19:46 Uhr

Mit dem wichtigsten Verkehrsmittel Madagaskars, dem Taxi-Brousse (Buschtaxi) fuhren wir immer wieder an Dörfern vorbei, in denen Kinder mit zerschlissenen Kleidern und aufgeblähten Bäuchen lebten. Eine Bekannte meiner Kollegin versucht momentan in Madagaskar herauszufinden warum vor allem Kinder und erwachsene Frauen an Unterernährung leiden und die Männer davon verschont bleiben.

Die meisten Menschen, die auf dem Land und nicht in den Städten leben, tragen Kleider aus unseren Kleidersäcken. Manchmal ist es fraglich, warum ein Skianzug den Weg nach Madagaskar gefunden hat oder warum Mädchen im Hochland Badenzüge als normale Kleidung tragen.

Wie bereits erwähnt, ist das Lebenmotto «Mora mora». Und das gilt in allen Lebenslagen, ausser bei den Taxi-Brousse-Stationen, wo man schon bei der Stationseinfahrt von 15 schreienden Männern belagert wird, die einem für die Fahrt mit ihrem Buschtaxi begeistern wollen. Ungeduldige Menschen, wie ich, haben es nicht immer leicht in Madagaskar. Da kann es gut sein, dass man eine Stunde oder mehr in einer Bank wartet um die dummen Traveller Cheques zu wechseln. Und je nach Gemütlichkeit und Laune der Bankangestellten machen sie sich einen Spass daraus, einem zu sagen, dass die Unterschrift im Pass nicht der auf dem Traveller Cheque gleicht… Lachend fragen sie dann, ob man nicht Euro oder Schweizer Franken zum wechseln hat. Zähneknirschend denkt man dann an die hohe Sicherheit der Cheques, die einem in diesem Moment als völlig wertlos erscheinen. Die Banken haben höchstens bis 16.00 Uhr geöffnet und am Samstag/Sonntag geschlossen. Und natürlich müssen die Angestellten auch zwei Stunden Zeit für ihr Mittagsmahl haben. In solchen Situationen hätte ich diesen bewegungsarmen Bankangestellten ihr «Mora Mora» am liebsten aus der Seele gerissen.

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Tuesday, 3. April 2007, 20:05 Uhr
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Tuesday, 3. April 2007, 19:40 Uhr

Madagaskar ist wunderschön und hässlich zugleich. Die Natur, die Menschen mit ihrem eigenen Gewohnheiten, ihre Häuser und Hütten waren unglaublich faszinierend für mich. Mir tat sich eine Welt auf, die so viel anders ist als das bisher erlebte Europa.
Die Madagassen ticken ganz anders als wir. Ihr Motto «Mora mora» heisst etwa so viel wie «alles mit der Ruhe» und dieses haben sie sich in ihre Seelen eingebrannt. Meine Kollegin, die zuvor zwei Monate in der zweitgrössten Stadt, Fianarantsoa, gearbeitet hat, musste mich regelmässig darauf aufmerksam machen, nicht so schnell durch die Strassen zu hetzen. Mit unseren Reiserucksäcken belustigten wir immer wieder ganze Menschenmengen. Die Madagassen finden es glaube ich, ziemlich unschick, so ein Ding auf dem Rücken zu tragen. Angestarrt wurden wir sowieso überall, aber meine Tewa-Sandalen zogen immer wieder besonders viele Blicke auf sich. Obwohl die Leute kaum Geld haben, legen sie doch ziemlich grossen Wert auf ihr Erscheinungsbild.

Madagaskar zählt zu den zehn ärmsten Ländern der Welt!!! Das ist unglaublich, denn wenn man die Vielfalt der Früchte und Produkte sieht, welche auf den Märkten und Strassen angeboten werden, fragt man sich schon manchmal wie so ein reiches Land, reich an Ressourcen (Vanille, Gewürze usw.), so arm ist. Dementsprechend hoch ist auch die Arbeitslosigkeit. Die Menschen schlagen sich irgendwie durch. Und manchmal schien es mir, dass sie zufrieden sind, solange sie etwas zu essen und ein paar anständige Kleider haben. Sowieso strahlt das ganze Land eine Gemütlichkeit aus, die so in der Schweiz nicht zu spüren ist.

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Thursday, 15. March 2007, 17:26 Uhr
Salama!
Nun bin ich also seit fast 2 Wochen unterwegs in Madagaskar! Es ist sehr sehr eindruecklich! Jeden Tag sehe ich so viele neue Dinge, dass ich die Eindruecke manchmal gar nicht richtig verarbeiten kann. Wir reisen mit Taxi Brousse was teilweise sehr anstrengend sein kann. Von Antanarivo nach Tamatave waren wir zb. 10 Stunden nonstopp in einem solchen Bus unterwegs zusammen mit Huehnern, Enten, Gaensen und den Einheimischen die sehr grossen Respekt vor den “Wasas” haben. Ich werde oft wegen meines Lippenpiercings angestarrt was ich aber lustig finde. Weniger lustig sind allerdings die wahnsinnig vielen Strassznkinder hier in Tana. 2-jaehrige Kinder die kaum laufen koennen betteln um Geld und Nahrung. Ach ja, wir waren auf der Insel St. Marie. Ein Paradies! Sonne, Meer, Strand und alles leer, da wir ja nicht in der Hauptsaison unterwegs sind. Meine Zeit ist um und die Tastatur ist die Hoelle. Alle Buchstaben sind anders angeordnet und das Zehnfingersystem laesst gruessen und ich auch!
sophie
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