Monday, 14. August 2006, 23:05 Uhr

…die Lust ein Auto in die Luft zu jagen…

Fünf mal pro Woche fahre ich mit meinem Velo etwa 25 Minuten durch die Stadt Bern zur Arbeit. Und genau fünf mal die Woche radle ich den gleichen Weg wieder zurück. Nach den ersten drei Minuten Fahrt habe ich schon sechsmal leise vor mich hingeflucht. Nach zehn Minuten wünsche ich mir an meinen Velorädern so Dinger, wie sie die Römer an ihren Pferdewagen hatten, um den Autofahrern das Leben auch ein bisschen schwer zu machen. Und nach 20 Minuten, vier Arschlochzeichen und verzweifelt lautem Fluchen, hätte ich jeweils gerne eine Bombe in meinem Rucksack.
Wirklich, als Velofahrerin HASSE ich alle Autofahrer. Ja ja, ich weiss und höre es jeden Tag als Autofahrer HASST ihr alle Velofahrer. Doch wer verpestet die Umwelt? Wer staut die ganze Stadt? IHR! Die Autofahrer und Autofahrerinnen!

Road Pricing, welches momentan im Gespräch ist finde ich deshalb eine gute Sache. Doch leider gibt es auch hier schon ziemlich viele Gegner . Zum Beispiel ihn. Kurt Wasserfallen mit seiner sehr reizenden Internetseite.

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9 Kommentare to “…die Lust ein Auto in die Luft zu jagen…”

  1. 15. August 2006 um 9:31

    troi

    Da kann ich dir nur voll zustimmen. Auch ich ‘plage’ mich jeden Tag quer durch die Stadt ins Outback und nerve mich über die Ignoranz und Rücksichtslosigkeit mancher Autofahrer.

  2. 16. August 2006 um 13:39

    chrigu

    ich höre da sehr militante stimmen:)

    ich denke ich kann dir grundsätzlich auch zustimmen, jedoch musst du bedenken dass auch du ohne auto nicht auskommen kannst.
    wie hättest du all deine sachen von münsingen auf bern wohl transportiert? mit dem veloanhänger?

    ich wohne bekanntlich auch in der stadt, bin fleissiger benützer des öffentlichen verkehrs und des velos (wetterbedingt) und brauche mein auto nur um orte zu erreichen, die mit den öv schlecht bis gar nicht zu erreichen sind.

    hier muss aber auch erwähnt sein dass man sich als autofahrer manchmal vor den kopf gestossen fühlt wenn man sieht was sich die velofahrer für freiheiten im strassenverkehr zugestehen.

    ich denke regeln sollten für alle gelten….

    nun ja, ich bin zum beispiel durchaus fürs road pricing, denn man könnte die autos durchaus aus der innenstadt verbannen, denke jedoch dass radfahrer und autofahrer sich gegenseitig etwas besser verständigen sollten und sich etwas annähern sollten. so würde dein gefluche nicht benötigt und ich würde nicht um ein haar auf der kreuzung einen velofahrer “abschiessen” der das gefühl hat er könne es sich leisten bei rot die strasse zu queren….;)

    eh ja….schaffe isch längwilig…

    tschüss

  3. 16. August 2006 um 13:39

    chrigu

    ah apropos…
    dr kurt wasserfallen isch eh rächt e fragwürdegi person…

    aber item…

  4. 20. August 2006 um 12:04

    Brandungsgischt

    Hallo!
    Ich bin auf dem Land aufgewachsen und wusste es nie recht zu schätzen.
    Dann zog ich nach Berlin und wurde zum Autohasser.
    Ich wohnte direkt an einer eigentlich garnicht so stark befahrener Strasse aber Bauaktivitäten in der Nähe hatten einen starken LKW Verkehr zur Folge.
    Und da die Strasse eine Bodenwelle hatte wurde jeder Lkw direkt vor unserem Schlafzimmerfenster kräftig durchgeschüttelt…keine ruhige Minute.
    Abends u nachts kamen dann die ganzen Diskobesucher mit lauter Musik vorbeigeschossen..
    Wenn ich dann nachts im Bett lag u versuchte zu schlafen habe ich mir immer eine Bombe für die nächste Kreuzung gewünscht um einen richtig tiefen Krater zu sprengen.
    Das Radfahren war sowieso schier unmöglich.
    Jetzt wohn ich in Frankfurt Main und hier ist das Radfahren lebengefährlich , die Radwege kann man an einer Hand abzählen und von den Autofahrern wird man ignoriert !!!!!
    Ich frag mich wie die Holländer es geschafft haben, NL ist ein Radfahrreparadies!! Ich bin dafür die Innenstädte frei von Autos zu halten.

  5. 21. August 2006 um 22:10

    Buser

    Letzten Freitag habe ich mich, gemütlich mit Kollegen und einem Drink über genau diesen Blog unterhalten. Bis dahin wusste ich nichts von diesem brisantem Thema. Als ich Heute Morgen ausnahmsweise, versteht sich, mal den frühren Zug benutze, sehe ich doch eine uns wohl bekannt Dame, die zugleich auch die Vervasserin dieses Blogs ist. Ich wollte schon einen etwas gemeinen Spruch aussprechen wo sie wohl ihr Velo gelassen habe. Doch siehe da, das Velo war je wirklich dabei. Mein auffälliges Belächeln war wohl der Grund dafür, nur halbherzig gegrüsst zu werden.

    Auch wenn ich eher ein Gengner von herrn Wasserfallen bin, diesmal scheint er wenigstens vernünftig zu denken. Wenn der Verkehr in der Innenstadt wirklich rückläufig ist, wiso sollt man dan wieder unmengen an Steuergelder verprasseln um etwas zu bekämpfen, das schon aleine den gewünschten Kurs einschlägt - tendenz der Autofahrer in der Innenstadt sinkend!

    Die grössten Verkehrssünder überhaubt sind doch mit grossem Abstand die “Velofahrer”! Genau, die Velofahrer missachten jegliche Verkehrsregeln. Sie lassen keine Fussgänger passieren sondern weichen nur aus, sie stoppen meist nicht be Rotlicht sondern biegen sowiso ab und meist auch ohne die passende Hand auszustrecken. Dann sind sie aber schön beleidigt wenn sie mal angehupt werden von einem korrekt fahrenden Automobillenker. Und wer parkiert überall ohne auch nur ein Parkbuss zu kassieren, jaja, auch hier, die Velofahrer.

    P.S.: Vielleicht könntet ihr euch mit dem Verein “Beleidigte Skater & Rollbrettfahrer” zusammenschliessen und euch dadurch mehr Gehör verschaffen?!?

    @Sophie: Tragen Pflichtbewusste Fahrradfahrerinnen keine Velohelme???

  6. 22. August 2006 um 17:12

    sophie

    lieber buser

    das etwas “scheue” grüssen meinerseits war nicht etwa wegen dir, sondern weil es montagmorgen war! den velohelm trage ich im zug jeweils nicht. ich hatte ihn aber am rucksack angeschnallt. ein schwarzer uvex-helm.

    schön das du dich mit andern über meinen blog unterhälst. obwohl ich denke, dass ihr wahrscheinlich eher negativ darüber spricht.

    ja ja… schöne tag no. me gseht sich ja de bi flävu.

  7. 25. September 2006 um 12:07

    Maria

    jaja. der ewige kampf.
    jeanne. ich bin ganz auf deiner seite. sie sind oft wirklich zu verfluchen, die autos. nur bomben würd ich nicht werfen, sondern eher eicheln, die explosionsartig eine eiche wachsen lassen. wir könnten dann langsam drumherum kurven und die autos wären eingeklemmt. diese variante wäre umweltfreundlicher und lustiger.
    übrigens find ich eine gehörige portion militantismus lohnt sich durchaus. nur so können leute schockiert oder aufgerüttelt werden.
    so. eben. arbeiten ist schön.
    ps: uns bleibt ja das “äätsch, wir sind umweltfreundlicher als ihr.”

  8. 27. September 2006 um 17:13

    ds

    wichser

  9. 27. September 2006 um 19:44

    sophie

    wer ist ein wichser?

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