Sunday, 28. May 2006, 12:29 Uhr

Film: We feed the world

Zum zweiten Mal habe ich gestern den Film «We feed the world» am «Schweizerischen Film- und Videofestival» in Thun gesehen. Der Film zeigt die verschiedensten Zusammenhänge und Fakten der heutigen Nahrungsmittelproduktion. Er ist wirklich sehr empfehlenswert!

Am Schluss des Filmes wird Peter Brabeck gezeigt. Er formuliert unter anderem folgendes: «Also Wasser ist natürlich das wichtigste Rohmaterial, das wir heute noch auf der Welt haben. Es geht darum ob wir die normale Wasserversorgung der Bevölkerung privatisieren oder nicht. Und da gibt es zwei verschiedene Anschauungen. Eine Anschauung, extrem würde ich sagen, wird von den NGOs vertreten, die darauf pochen, dass Wasser zu einem öffentlichen Recht erklärt wird.

Wasser

Das heisst, als Mensch sollten Sie einfach das Recht haben, Wasser zu haben. Das ist die eine Extremlösung. Und die andere sagt, Wasser ist ein Lebensmittel. So wie jedes andere Lebensmittel sollte es einen Marktwert haben. Ich persönlich glaube, es ist besser, man gibt einem Lebensmittel einen Wert, sodass wir alle bewusst sind, dass das etwas kostet, und dann versucht man anschliessend, dass man für diesen Teil der Bevölkerung, der keinen Zugang zu Wasser hat, etwas spezifischer einzugreifen, und da gibt es ja dann verschiedene Möglichkeiten…»

Néstlé ist der 27. grösste Konzern der Welt und dieser Mann, mit diesen Aussagen hat ziemlich viel Macht. Irgendwie beängstigend.

Posted in aktuell , filme , welt

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3 Kommentare to “Film: We feed the world”

  1. 28. May 2006 um 15:29

    r3to

    Brabeck isch ä souhung!

  2. 28. May 2006 um 19:00

    leo

    Erschreckend das eine gross Firma eine Ressource die Heute schon knapp ist privatisieren will.

  3. 6. June 2006 um 1:21

    Burner

    erschrekend das so viele leute noch nestle produkte kaufen!

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