Friday, 5. May 2006, 12:28 Uhr

Schule - ein etwas zu negativer Bericht

Tagein tagaus dasselbe. Keine Abwechslung, zum Teil pure Langeweile. Leute sitzen in der Klasse, von denen man sich auf der Strasse empört abwenden würde. Doch in der Schule, an diesem Ort des Wissens, ist man gezwungen auf engstem Raum beieinander zu sein. Sozial, wie das Institut Schule ist, sitzt man sich gegenüber, muss sich ansehen und um den Lehrer zuzuhören mühsam den Kopf verdrehen.
Lernen das tut man in der Schule etwa zu 40%, wobei man meistens zu 100% anwesend ist.
Die Lehrer, über die könnte man ganze Bücher füllen. Die sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Da gibt es die Franzlehrerinnen, die allgemein als Monster bezeichnet werden. Weit über die Schulgrenze hinaus ist diese Tatsache bekannt, und doch ändert sich nichts.
Natürlich gibt es auch die lieben und symphatischen Lehrer, die aber oft schon etwas älter sind und auch etwas senil wirken. Leider. Denn zu was ist eine Lehrkraft schon fähig, welche keine logischen Sätze mehr aneinander reihen kann?
Fünf Tage Schule, der Montag ist der absolut Schlimmste von allen. Nach einem (meist) erholsamen Wochenende reisst einem dieses entzetzliche Ding am Montagmorgen jäh aus dem Schlaf. Es graust einem, das Bett zu verlassen und es mit dem Stuhl aus dem Klassenzimmer zu wechseln. JA, es graust einem davor. Diese Langeweile, dieses immer Gleiche… Doch wie kann man sich davor retten? Gar nicht, denn Schule ist Zukunft und vor der Zukunft konnte sich noch niemand retten….
Schon bald ist Pause und man darf sich in die Mensa (ein Thema für einen nächsten Eintrag) setzen, zusammem mit hunderter anderer Schüler, die einem doch so zum Hals hinaushängen… (muss man sich mal bildich vorstellen, Schüler die man gegessen hat und dann so zum Hals hinausängen… mhhh… LANGWEILIG)

Posted in andere , ich

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Ein Kommentar to “Schule - ein etwas zu negativer Bericht”

  1. 5. May 2006 um 16:19

    Mathias

    “Sozial, wie das Institut Schule ist, sitzt man sich gegenüber, muss sich ansehen und um den Lehrer zuzuhören mühsam den Kopf verdrehen.”

    Das wäre für mich doch fast das Schlimmste gewesen. Ich muss kotzen von solchen pseudo-grün-wir-mögen-uns-alle-verweichlichten Sozialmassnahmen, damit man sich auf dem Schulhof nicht umbringt. Die wirken immer sehr peinlich. Was man braucht, sind richtig harte Lehrer, Lehrer, die nicht weinen, Lehrer, die allwissend wirken, Lehrer, die ein strenges Vorbild sind, Lehrer, die was zu sagen haben, Lehrer, die “eine Show” bieten können und trotzdem Inhalt vermitteln, Lehrer, die Schüler mitreissen können.

    Wenn das alles so wäre, würde es (die Schule) sehr wahrscheinlich angenehmer sein, wären “Schnuddergoofen” weniger gestreut, würde der Unterricht mehr bringen als das Selbststudium und nicht umgekehrt…

    Aber nein… Man greift auf total verweichlichte Art auf ebensolche Massnahmen zurück und wundert sich, als Lehrkraft nicht ernstgenommen zu werden.

    Danke, dass ich auf deinem Blog mal Luft machen durfte…

    Übrigens: Diese Art von Dozent erlebt man leicht auch an der Uni. Kannst du dir das vorstellen? Profs, die kurz vor dem Ausrasten/Nervenzusammenbruch sind, nur weil sie DAS GEFÜHL haben, was sie sagen, würde als langweilig abgestempelt?

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