Sunday, 30. April 2006, 19:01 Uhr

Was die amerikanische Botschafterin so von sich gibt…

Im Bund vom Samstag, 29. April 06 war folgendes Interview mit der amerikanischen Botschafterin Pamela Wilford, zu finden.

Auf die Frage warum die Amerikaner die Gefangenen von Guantanamo nicht vor Gericht stellen, antwortete sie beispielsweise:

Es handelt sich meistens um Gefangene, die auf dem Schlachtfeld gemacht wurden. Da wäre es nicht praktikabel, Beweise zu sammeln. Es gibt aber Fälle, mit denen sich unsere Justiz jetzt befasst. Der Fall jedes neu Verhafteten kommt vor ein spezielles Gremium, und jedes Jahr werden alle Fälle wieder beurteilt. Es gibt viele Falschinformationen über Guantanamo. Die Insassen werden gut ernährt, medizinisch gut versorgt, können ihre Religion praktizieren, erhalten Lesestoff und Post. Das Rote Kreuz hat Listen und hat Zugang zu ihnen.

aha… Tolle Antwort, so glaubwürdig und logisch…
Im grossen Interview gibt die Botschafterin noch viele andere solche interessante Antworten.

Posted in Politik

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2 Kommentare to “Was die amerikanische Botschafterin so von sich gibt…”

  1. 5. May 2006 um 12:05

    Isa

    Auso über das Thema wetti doch fasch es Buech schribe… es isch so unerschöpflech!

    z.B. “Das Land der unbegrenzten Dämlichkeiten”, “Wie die Amis plötzlich auf ihre eigene Verfassung scheissen – zumindest ausserhalb der nordamerikanischen Grenzen”, “Warum die Berliner Mauer besser ums Weisse Haus hätte gebaut werden sollen”, “Traumurlaub auf Guantanamo”, “GI’s – die Ausbildung zum Sadisten” usw.

  2. 5. May 2006 um 12:31

    sophie

    Die passenden Titel für dein Buch hättest du auf jeden Fall;-)!

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